{"id":1124,"date":"2012-03-11T13:05:48","date_gmt":"2012-03-11T12:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grade.ch\/blog\/?p=1124"},"modified":"2012-03-11T18:49:12","modified_gmt":"2012-03-11T17:49:12","slug":"kollektiv-turmstrasse-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/2012\/03\/11\/kollektiv-turmstrasse-interview\/","title":{"rendered":"KOLLEKTIV TURMSTRASSE &#8211; INTERVIEW"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kts_grade.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1158\" title=\"kts_grade\" src=\"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kts_grade.jpg\" alt=\"\" width=\"635\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kts_grade.jpg 635w, https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kts_grade-300x131.jpg 300w, https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kts_grade-399x175.jpg 399w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wir haben unser seelisches Innerstes mit einer kleinen Rebellion nach aussen getragen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><br \/>\nWir haben Nico und Christian vom Kollektiv Turmstrasse anl\u00e4sslich ihres Auftrittes in der Kulturfabrik Lyss (3. M\u00e4rz 2012) getroffen und haben mit ihnen ein sehr interessantes und informatives Interview gef\u00fchrt.<\/em><\/p>\n<p><em>Was sie uns \u00fcber die stille Rebellion der Tr\u00e4umer, Ethik im Musikbusiness und ihrer Live-Performance erz\u00e4hlt haben, erfahrt ihr im folgenden Interview.<\/em><\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: helvetica;\">Hallo zusammen und herzlich willkommen in der Schweiz. Was bedeutet euch die Schweiz und welchen Bezug habt ihr zur Schweiz?<\/span><\/span><\/h6>\n<p>Nico: Wir sind relativ h\u00e4ufig in der Schweiz. Im Gegensatz zu den Schweizern, die die Deutschen nicht so m\u00f6gen, m\u00f6gen wir die Schweizer sehr gerne. Ein tolles Land!<\/p>\n<p>Christian: Immer wenn die Schweiz in unserem Tourplan auftaucht, freuen wir uns sehr darauf.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\"><strong>Kennt ihr Schweizer K\u00fcnstler bzw. nimmt man in Deutschland diese K\u00fcnstler wahr?<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>Nico: Ja klar, zum Beispiel haben wir zu den Round Table Knights ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis. (Die RTK sind am selben Event auch aufgetreten, Anm. d. Red)<br \/>\nLuciano kommt auch aus der Schweiz, den kennen wir auch. Man kriegt da schon viel mit.<\/p>\n<p>Christian: Ich w\u00fcrde gar nicht so differenzieren, klar, die Schweiz ist die Schweiz und Deutschland ist Deutschland, aber die Szene ist eigentlich relativ verwachsen.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\"><strong>Wie lange arbeitet ihr an einem Track und wie schaut dabei der Prozess aus?<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>Nico: Wir arbeiten viel zu lange an einem Track, da ist so eine gewisse Selbstkritik, die man einfach hat. Wir gehen an die Sache immer so ran, dass wir nicht irgendwas ver\u00f6ffentlichen, sondern es hat bei uns immer einen gewissen Sinn. Ein St\u00fcck sollte f\u00fcr sich selbst stehen und nicht eine Kopie einer Kopie sein.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\"><strong>Lasst uns auf die Dauer zur\u00fcckkommen, was heisst das konkret?<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>Nico: Das h\u00e4ngt ganz davon ab, manchmal kriegen wir St\u00fccke in einer Woche fertig, aber es k\u00f6nnte durchaus sein, dass der Sketch, der im Song vorkommt, schon ein Jahr alt ist. Es gibt oft Ideen, die man \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum entwickelt.<\/p>\n<p>Christian: Wir machen seit \u00fcber 15 Jahren Musik und wir haben dies ohne Druck und einfach aus Leidenschaft gemacht, wenn die Zeit und Lust da war. Klar, heutzutage sind wir professioneller, aber eigentlich haben wir die Arbeitsweise beibehalten.<\/p>\n<p>Nico: Die Qualit\u00e4t setzt sich einfach durch, wenn du dir f\u00fcr deine Musik Zeit nimmst.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\"><strong>Wodurch und durch wen werdet ihr beeinflusst? Wie setzt ihr Einfl\u00fcsse in Musik um?<\/strong><\/span><\/h6>\n<p>Nico: Musik ist ja auch was emotionales, das hat immer mit der eigenen Identit\u00e4t und dem eigenen Befinden zu tun. Also wenn du gerade Liebeskummer hast, wird da sicher nicht der &#8222;Super-Happy-Track&#8220; draus, sondern dann machst du eher ein St\u00fcck, das melancholischer ist.<\/p>\n<p>Aber auch wenn du zuhause vor dem TV sitzt und man sieht einen tollen Spot und da ist dann einfach die Hintergrundmusik toll, die dich dann inspiriert, also da kann so echt alles inspirierend wirken.<\/p>\n<p>Christian: Generell ist das schon sehr pers\u00f6nlich, also wir schrauben nicht einfach so an Tracks herum, in jedem Track steckt irgendwo eine eigene Erfahrung und etwas pers\u00f6nliches drin.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Mit wem m\u00f6chtet ihr gerne einmal zusammenarbeiten und warum?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Wir haben mittlerweile das Gl\u00fcck, mit vielen K\u00fcnstlern, die wir sehr sch\u00e4tzen, schon zusammengearbeitet zu haben. Ob es jetzt Leute waren, die f\u00fcr uns Remixe gemacht haben oder so, da gibt es auf jeden Fall einige.<\/p>\n<p>Ich bin ein grosser Al Green Fan, aber so ein Soul-S\u00e4nger wird sich wahrscheinlich nicht mir abgeben, also auch wenn das ein Traum von mir w\u00e4re, aber das ist wohl niemand, der mit mir was machen w\u00fcrde. Im elektronischen Bereich ist es jedoch einfacher, den Kontakt herzustellen und dann vielleicht etwas zu machen.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">In der elektronischen Musik kommen viele Musikstile zusammen, aber gibt es f\u00fcr euch Grenzen? Was w\u00fcrdet ihr nie machen?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Die ethischen Grenzen der Musik haben sich in den letzen Jahren extrem ver\u00e4ndert. Anfang den 80er, wo Sampling im Hip Hop extrem aktuell war, so ist es im House\/Technobereich momentan unglaublich trendy, sich an anderen Leuten einfach zu bedienen. Ich seh&#8216; das in gewisser Weise auch kritisch; ich mag das auch gerne, aber was wir pers\u00f6nlich versuchen nicht zu machen, sind einfach komplette Sachen zu \u00fcbernehmen, die dann eigentlich deinem St\u00fcck nur den Stempel von dem anderen St\u00fcck aufdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Das ist halt auch eine psychologische Geschichte, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, denn was er kennt, das mag er. So funktioniert das auch bei den Samples. Wir versuchen da einfach ein bisschen anders ranzugehen. Nicht, dass wir nicht sagen, Sampling ist scheisse oder so was. Wir versuchen es einfach auf eine kreative Art so zu machen, dass das Sample eher ein Teil von unserem St\u00fcck ist und nicht unser St\u00fcck ein Teil vom Sample.<br \/>\nDas ist so der Unterschied, wo wir uns Gedanken machen und nicht von irgendjemandem ein Sample nehmen, nur weil es gerade cool ist.<\/p>\n<p>Christian: Das ist ja generell eine Respektgeschichte. Eigentlich geh\u00f6rt es ja dazu, wenn man Sachen benutzt, dass man den K\u00fcnstler halt einfach fragt und sich die Erlaubnis dazu einholt.<\/p>\n<p>Nico: Das ist aber nicht immer einfach, wir haben das auch beim Album gemerkt, da gab es auch St\u00fccke, die Samples beinhaltet haben, wo wir aber versucht haben, die zu clearen. Aber man kommt halt auch oft gar nicht ran, zum Beispiel bei einem Al Green.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Stichwort Album: Euer Album heisst &#8222;Rebellion der Tr\u00e4umer&#8220;. Wovon tr\u00e4umt ihr?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Von dem, was auf dem Album ist. Also &#8222;Rebellion der Tr\u00e4umer&#8220; ist nicht zuletzt ein Umriss von dem, was uns wichtig ist und da ging es ja in erster Linie um musikalische Tr\u00e4ume. Uns war wichtig zu zeigen, dass wir breiter aufgestellt sind als nur auf dem Dancefloor. Und das war halt die Rebellion der Tr\u00e4umer, eine stille Rebellion sozusagen. Wir wollten ein Album zu machen, das nicht kommerziell erfolgreich und dancefloortauglich ist, sondern sehr leidenschaftlich. Wir haben unser seelisches Innerstes mit einer kleinen Rebellion nach aussen getragen.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Fiel euch die Entscheidung, voll auf die Karte Musik zu setzen, schwer? Diese Entscheidung will ja heute gut \u00fcberlegt sein.<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Mir fiel das nicht schwer, denn bevor das hier losging hat sich meine Perspektive sowieso in Richtung Musik entwickelt. Aber ich bin nicht davon ausgegangen, dass wir so erfolgreich werden wie jetzt und umherreisen k\u00f6nnen, aber ich habe mich schon in der musikalischen Laufbahn orientiert.<\/p>\n<p>Christian: Alles was wir so machen ist eigentlich durchdacht, trotzdem war nat\u00fcrlich ein gewisses Risiko dabei. Aber es waren auch einfach gl\u00fcckliche Umst\u00e4nde dabei, dass wir die Chance hatten, es einfach mal zu probieren und schauen, was in den n\u00e4chsten eineinhalb Jahren so passiert.<br \/>\nDas erste Jahr war zwar ein bisschen hart und schwer, aber dann ging es positiv bergauf. Wir sind an eine gute Agentur geraten und sind seit dem ersten Album nun schon im sechsten Jahr.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Ihr macht nicht die \u201etypische\u201c Musik f\u00fcr Tanzfl\u00e4chen, es scheint aber trotzdem zu funktionieren. Wie erkl\u00e4rt ihr euch das?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Ja, denn &#8222;Rebellion der Tr\u00e4umer&#8220; ist f\u00fcr eine Party ungeeignet. F\u00fcr uns ist es einfach wichtig, live einen Teil des Albums zu repr\u00e4sentieren. Das sind dann halt Dancefloor-Edits, die mit Four-on-the-Floor-Beats unterlegt sind, aber wo das Thema dann noch enthalten ist.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch St\u00fccke auf dem Album wie z.B. &#8222;Heimat&#8220;, die auch schon Beats hatten, die dann aber ganz reduziert und ohne fette Bassdrum da waren. Die haben wir dann einfach f\u00fcr den Dancefloor angepasst, dass es dann da auch ein bisschen wummert. Wir haben ja auch einen Auftrag. Wir haben die Mission, die Leute im Club zum tanzen zu bringen und gl\u00fccklich zu machen. Das machst du aber nicht mit &#8222;Rebellion der Tr\u00e4umer&#8220;, das ist was f\u00fcr zuhause.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Wir haben gerade \u00fcber eure Liveperformance gesprochen, was macht ihr da ganz genau? Und was unterscheidet euch da von anderen DJs?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Ich m\u00f6chte das vielleicht ein bisschen abschw\u00e4chen, weil live ist nicht mehr so live, wie es vielleicht vor 5 Jahren war, wo wir mit einem Fuhrpark von Ger\u00e4ten aufgetreten sind. Wir beide sind technisch sehr engagierte Menschen, die sich nicht davor scheuen, einen Schritt nach vorne zu machen. Genauso machen wir das heute auch live, wir arbeiten heute halt eher in einer Digital Performance, das heisst, wir haben Ableton Live als Host-Sequencer, der s\u00e4mtliche Spuren von allen Tracks enth\u00e4lt. Die k\u00f6nnen wir dann wahllos so arrangieren k\u00f6nnen, wie wir wollen.<\/p>\n<p>Das hat nat\u00fcrlich weniger den Liveeinfluss, als wenn du mit der Drummachine den Beat direkt vor Ort machst. Wir haben auch den pers\u00f6nlichen Anspruch, dass es halt im Club genau so cool klingt wie auf der Platte. Das zwingt uns einfach auch dazu, Produktionsmittel zu benutzen, die entsprechend technisch besser sind als noch vor ein paar Jahren.<\/p>\n<p>Christian: Die neuen Generationen und eure Altersgruppe setzen alle auf digitale Systeme und das ist auch gut so.<\/p>\n<p>Nico: Ich wollte damit nur vermeiden, dass es halt diesen Streitfaktor gibt, weil letztes jemand meinte, dass wir ja gar nicht live spielen w\u00fcrden. Das ist vom Prinzip her richtig, weil live nat\u00fcrlich schon was mit Band und handgemacht zu tun hat. Aber ich denke, dass man das nicht mit elektronischer Musik, die ganz anders produziert wird, vergleichen kann. Daher machen wir eine Digital Performance, wo wir halt live arrangieren und live St\u00fccke neu zusammensetzen, was genau so anspruchsvoll ist, wie die Gitarre zu spielen.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Welchen Auftritt werdet ihr nie vergessen? Wo war das und warum?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Oh, da gibt es einige. F\u00fcr mich ganz spektakul\u00e4r war das &#8222;Snowflake Openair Festival&#8220; in Kanada, wo wir bei -20 Grad gespielt haben. Und da muss man sich die 10&#8217;000 Kanadier so vorstellen, dass die da im T-Shirt gefeiert und getanzt haben. Und da gibt es aber auch das andere: Am Sonntag auf den D\u00e4chern von New York, mit Sonnenuntergang auf die Skyline guckend zu spielen. Das war auch ein ganz hervorragendes Erlebnis. Aber genauso sind es auch kleinere Festivals oder Clubs, wo die Stimmung super ist und die Energie des Livesets so \u00fcberschwappt, dass das Dach vom Club wegfliegt.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Was war der wesentliche Grund euer Label &#8222;Musik gewinnt Freunde&#8220; zu gr\u00fcnden?<\/span><\/h6>\n<p>Christian: Wir probieren uns immer in allen Sachen aus, aber meistens nie mit einem Ziel. So war es auch beim Label. Wir hatten nicht den Plan, ein Label zu gr\u00fcnden, denn wir wollten einfach nur eine Platte machen. Uns haben einfach ein paar Abl\u00e4ufe interessiert und so haben wir von einem Kumpel das Geld geborgt, um das Ganze auf die Beine zu stellen. Bald kamen dann die wenigen Platten, die eigentlich nur f\u00fcr Freunde gedacht waren, in die H\u00e4nde von Vertrieben. Die fanden ganz toll, was wir gemacht haben und haben uns darauf mit Anfragen bombardiert. Eigentlich wurden wir da mehr so reingedr\u00fcckt (&#8222;Jetzt macht doch mal n&#8217;Label.&#8220;). Dann hatten wir auf einmal ein Label, wir hatten aber keine Ahnung wie man ein Label f\u00fchrt und was f\u00fcr Steuern man zahlen muss, aber wir hatten ein Label. Das war aber auch wieder so eine gl\u00fcckliche Geschichte.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Was darf man in Zukunft von euch erwarten? Habt ihr schon konkrete Pl\u00e4ne?<\/span><\/h6>\n<p>Nico: Ohne jetzt zu viel sagen zu wollen, aber wir haben in diesem Jahr wieder extrem viele Pl\u00e4ne. Es wird sicherlich dieses Jahr einige Platten und Remixe geben. Wir planen auch was in Richtung Album, dazu gibt es aber nichts Handfestes. Es ist auf jeden Fall das Ziel, in diesem Jahr damit anzufangen, aber das wird dann auch fr\u00fchstes n\u00e4chstes Jahr fertig. Pl\u00e4ne sind eine ganze Menge da, wir wollen nat\u00fcrlich die Leute wieder mit neuen Platten begeistern.<\/p>\n<h6><span style=\"font-size: small; font-family: helvetica;\">Kommen wir nur zur Abschlussfrage: Das Kollektiv Turmstrasse wurde ja aus einer Wohngemeinschaft gegr\u00fcndet. Habt ihr Tipps f\u00fcr das Leben in einer WG?<\/span><\/h6>\n<p>Chrstian: P\u00fcnktlich Miete zahlen ist superwichtig. Aber eigentlich kann man da keine Tipps geben, die Erfahrung muss einfach jeder selbst machen. Ich habe bis vor einem Jahr noch in einer WG gelebt und muss sagen, es war eine tolle Zeit. Klar, es gibt bessere und schlechtere Zeiten und man muss sich halt auch die richtigen WG-Partner aussuchen. Es w\u00fcrde wahrscheinlich nicht hinhauen, wenn wir mit Jurastudenten zusammenwohnen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nico: Geduld ist eine Tugend. Und das Wichtigste: Respektvoller Umgang miteinander.<\/p>\n<p><em>An dieser Stelle m\u00f6chten wir uns bei Nico und Christian ganz herzlich f\u00fcr das tolle Interview bedanken. Wie wir Schweizer sagen w\u00fcrden: \u201eMerci vielmal.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Ebenfalls ein grosses Dankesch\u00f6n an Dominik, Simon und Jan von Pleasure Lab und auch an Nicolas f\u00fcrs fotografieren, you all keep it real!<\/em><\/p>\n<p><em>Interview: Patrick &amp; David<\/em><br \/>\n<em> Fotos:\u00a0 \u00a9 by <a title=\"Pleasure Lab\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Pleasure-Lab\/162301637133951\" target=\"_blank\">Pleasure Lab<\/a><\/em><\/p>\n<p><a title=\"https:\/\/www.facebook.com\/kollektivturmstrasse\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kollektivturmstrasse\" target=\"_blank\">facebook.com\/kollektivturmstrasse<\/a><\/p>\n<p><a title=\"http:\/\/www.rebellion-der-traeumer.de\/\" href=\"http:\/\/www.rebellion-der-traeumer.de\/\" target=\"_blank\">rebellion-der-traeumer.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":1246,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[204],"tags":[219,185,187,191,220,190,218],"class_list":["post-1124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-specials","tag-interview","tag-kollektiv-turmstrasse","tag-kts","tag-kufa","tag-musik-gewinnt-freunde","tag-pleasure-lab","tag-rebellion-der-traumer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1124"}],"version-history":[{"count":65,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1124\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1243,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1124\/revisions\/1243"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grade.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}